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Ab 1. April 2009 mehr Geld für das Wach- und Sicherheitsgewerbe in Sachsen-Anhalt
Am 27. Januar 2009 wurde für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Wach- und Sicherheitsgewerbe des Landes Sachsen-Anhalt eine Erhöhung der Entgelte zwischen 3,2 % (Notrufzentrale) bis knapp 25
% (Werkschutz in kerntechnischen Anlagen) ab dem 1. April 2009 erreicht.
Der Großteil der Beschäftigten der Branche, die im Separatwachdienst/ Objektschutz tätig sind, erhalten um 6,8 % mehr. Für die Bewachung in militärischen Anlagen wurde eine Erhöhung von
durchschnittlich 4,9 % durchgesetzt. Mitarbeiter in kerntechnischen Anlagen erhalten durchschnittlich 20 % mehr. Die Zulagen steigen um durchschnittlich 13,5 %. Die Gehälter der Angestellten werden um
durchschnittlich 10 % angehoben. Die Vergütungen für Feuerwehr-Mitarbeiter steigen um durchschnittlich 4,2 %. Für die Auszubildenden konnte eine Erhöhung von durchschnittlich 4 % erreicht werden. Der mit der BDWS
Landesgruppe Sachsen-Anhalt abgeschlossene Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. März 2010.
„Die Verhandlungskommission der GÖD hat durch Sachkompetenz und Verhandlungsgeschick unter der fachlichen Leitung von Manfred Loitsch und Ulrich Vogler das bestmöglichste Tarifergebnis erzielt. Damit
wird den Beschäftigten der Branche in Sachsen-Anhalt die Teilhabe an der allgemeinen Tarifentwicklung ermöglicht“ so der Verhandlungsführer Raymund Kandler.
Darüber hinaus werden die untersten Lohngruppen bei Inkrafttreten des sich derzeit im Gesetzgebungsverfahren befindlichen Mindestlohnes auf den von der GÖD vereinbarten Mindestlohn von 6,--
€ angehoben.
München, den 27. Januar 2009
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