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Fachverband Flughäfen Bayern
„GÖD setzt Zeichen“
Im Rahmen der Mitgliederversammlung der GÖD (Gewerkschaft öffentlicher Dienst und Dienstleistungen) wurde am 06.11.08 in Attaching der
"Fachverband Flughäfen Bayern" gegründet.
In intensiver Vorarbeit wurde durch Mitglieder und Freunde der GÖD der Grundsatz "Wir bleiben bodenständig und heben nicht
ab" erarbeitet. Damit unterscheidet sich die GÖD von ihren Mitbewerbern darin, dass Gewerkschaftsarbeit von Mitarbeitern an Flughäfen für Mitarbeiter an Flughäfen gemacht wird.
Die GÖD ist in Form einer Fachgruppe bereits seit 1999 am Flughafen München aktiv. Seit dieser Zeit ist sie auch im Aufsichtsrat
der Flughafen München GmbH vertreten und stellt seit 2006 mit Thomas Bihler den stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden.
Ziel des neu gegründeten Fachverbandes ist es, an Bedeutung zu gewinnen, um die Interessen der Beschäftigten mit noch mehr
Nachdruck vertreten zu können. Unser Selbstverständnis ist es, dass die Mitglieder die Gewerkschaftsarbeit basisdemokratisch bestimmen. Vorgaben vom "grünen Tisch" aus fernen
Gewerkschaftszentralen, wie zum Teil bei anderen Gewerkschaften, sollen verhindert werden.
Mit diesem Schritt setzt die GÖD ein Zeichen für verlässliche, kompetente und mitarbeiterorientierte Sacharbeit. Das dies bereits
von den Mitarbeitern am Flughafen München honoriert wird, zeigen die Zuwächse bei den Mitgliedern.
In der Gründungsversammlung wurden folgende Beauftragte gewählt:
Vorsitzender: Bernhard Plath
Vorsitzender: Josef Wolf
Kassier: Hartmut Lucas
Schriftführer: Wolfgang Hofer
Beisitzer: Manfred Bender, Michael Eberl und Karl-Heinz Schindelbeck
„Der Fachverband wird verantwortlich in die Arbeit des Landesverbandes eingebunden“, so der Landesvorsitzende der GÖD
Bayern Josef Nikl, „ es ist unser Ziel, dadurch die Belange der Beschäftigten ungefiltert in die Gewerkschaftsarbeit zu integrieren.“ „Auch die enge Zusammenarbeit des Landessekretärs Raymund
Kandler mit den Beschäftigten des Flughafens und künftig dem Fachverband, zeigt das die Vertretung der Belange der Arbeitnehmer an oberster Stelle stehen.“ Wir hätten unseren Auftrag verfehlt, wenn
wir politische Interessen vor denen unserer Mitglieder stellen.“
München, den 6. November 2008
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