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IMG 8791Vorstandswahl am 16. ordentlichen Bundeskongress der GÖD

 

Die Delegierten der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GÖD) haben am 26. und 27. Februar  2018 beim 16. ordentlichen Bundeskongress in Hösbach die Berichte des Bundesvorstandes entgegengenommen, eine Reihe von Anträgen verabschiedet und einen neuen geschäftsführenden Bundesvorstand gewählt.

 

 

Für den geschäftsführenden Bundesvorstand wurde der amtierende Bundesvorsitzende Raymund Kandler nach zwischenzeitlich achtjähriger Amtszeit in dieser Funktion bestätigt.

 

 

Darüber hinaus wurden die bisherigen stellvertretenden Bundesvorsitzenden Jörg Stadler aus Oldenburg und Manfred März aus Friedrichsdorf und der Schatzmeister Matthias Antoni aus Bruchmühlbach-Miesau wieder gewählt. Für den aus persönlichen Gründen ausscheidenden Schriftführer Stephan Brockmann wurde Martina Zehner aus Hambühren gewählt.

Als Obmann des Prüfungs- und Einigungsgremiums wurde Herbert Fontaine aus Saarlouis wiedergewählt, als Kassenprüfer wurden Hagen Brockmann und Hans Kemmer und als Ersatzkassenprüfer Andreas Franke und Helga Marbach gewählt.

Unter der Leitung des Tagungspräsidenten Josef Nikl und Unterstützung der stv. Tagungspräsidenten Stephan Brockmann und Kathi Müller berieten die Delegierten Anträge zur Satzungsänderung und verabschiedeten weitere Anträge.

Der neu gewählte GÖD Bundesvorsitzende Raymund Kandler dankte dem bisherigen Bundesvorstand und allen Funktionsträgern für die erfolgreiche Gewerkschaftsarbeit während der vergangenen Legislaturperiode und verabschiedet den aus dem geschäftsführenden Bundesvorstand ausscheidenden Kollegen Stephan Brockmann.

Schmerlenbach / München, im März 2018

 

Textfeld: I n f o r m i e r t
Vorstandswahl am 16. ordentlichen Bundeskongress der GÖD

 

Die Delegierten der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GÖD) haben am 26. und 27. Februar  2018 beim 16. ordentlichen Bundeskongress in Hösbach die Berichte des Bundesvorstandes entgegengenommen, eine Reihe von Anträgen zur verabschiedet und einen neuen geschäftsführenden Bundesvorstand gewählt.

Für den geschäftsführenden Bundesvorstand wurde der amtierende Bundesvorsitzende Raymund Kandler nach zwischenzeitlich achtjähriger Amtszeit in dieser Funktion bestätigt.

Darüber hinaus wurden die bisherigen stellvertretenden Bundesvorsitzenden Jörg Stadler aus Oldenburg und Manfred März aus Friedrichsdorf und der Schatzmeister Matthias Antoni aus Bruchmühlbach-Miesau wieder gewählt. Für den aus persönlichen Gründen ausscheidenden Schriftführer Stephan Brockmann wurde Martina Zehner aus Hambühren gewählt.

Als Obmann des Prüfungs- und Einigungsgremiums wurde Herbert Fontaine aus Saarlouis wiedergewählt, als Kassenprüfer wurden Hagen Brockmann und Hans Kemmer und als Ersatzkassenprüfer Andreas Franke und Helga Marbach gewählt.

Unter der Leitung des Tagungspräsidenten Josef Nikl und Unterstützung der stv. Tagungspräsidenten Stephan Brockmann und Kathi Müller berieten die Delegierten Anträge zur Satzungsänderung und verabschiedeten weitere Anträge.

Der neu gewählte GÖD Bundesvorsitzende Raymund Kandler dankte dem bisherigen Bundesvorstand und allen Funktionsträgern für die erfolgreiche Gewerkschaftsarbeit während der vergangenen Legislaturperiode und verabschiedet den aus dem geschäftsführenden Bundesvorstand ausscheidenden Kollegen Stephan Brockmann.

 

Schmerlenbach / München, im März 2018

 

 

 

Schlagzeilen

Kein Zugang von Kündigungsschreiben am Sonntag

Wirft ein Arbeitgeber ein Kündigungsschreiben an einem Sonntag in den Briefkasten des Arbeitnehmers ein, geht dies grds. nicht mehr am selben Tag zu. Da Arbeitnehmer ihre Briefkästen sonntags nicht überprüfen müssen, kann nicht mit einer Kenntnisnahme des Schreibens gerechnet werden. Dies gilt auch, wenn die Probezeit an einem Sonntag abläuft.

Der Sachverhalt:

Die beklagte Arbeitgeberin kündigte der Klägerin nach § 622 Abs. 3 BGB mit einer Frist von zwei Wochen. Die Parteien hatten eine Probezeit vereinbart. Das Kündigungsschreiben legte die Beklagte am letzten Tag der Probezeit in den Hausbriefkasten der Klägerin ein. Dieser Tag war ein Sonntag. Die Klägerin leerte ihren Briefkasten erst in den Folgetagen.

Mit ihrer Klage machte die Klägerin geltend, das Arbeitsverhältnis sei erst zu einem späteren Zeitpunkt, nämlich mit Ablauf einer vierwöchigen Kündigungsfrist beendet worden. Die Beklagte habe ihr nicht mehr innerhalb der Probezeit gekündigt. Die Klage hatte vor dem Arbeitsgericht und dem LAG Erfolg.

Die Gründe:

Das Arbeitsverhältnis wurde unter Einhaltung der längeren Kündigungsfrist erst außerhalb der Probezeit beendet. Die Kündigung ging der Klägerin frühestens am folgenden Werktag zu den üblichen Postleerungszeiten und damit nach Ablauf der Probezeit zu.

Ein Kündigungsschreiben muss dem Arbeitnehmer zugehen. Dies setzt voraus, dass unter gewöhnlichen Umständen mit der Kenntnisnahme des Schreibens zu rechnen ist. Arbeitnehmer sind jedoch nicht verpflichtet, ihre Briefkästen an Sonntagen zu überprüfen. Dies gilt selbst dann, wenn die Probezeit an einem Sonntag endet und bekannt ist, dass der Arbeitgeber auch sonntags arbeitet.

LAG Schleswig-Holstein 13.10.2015 - 2 Sa 149/15