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Tarifeinigung im privaten Omnibusgewerbe: 6,5 % mehr Lohn und Gehalt sowie eine Einmalzahlung für die Beschäftigten und Auszubildenden  im privaten Omnibusgewerbe. Gewerkschaft GÖD geht mit dem Tarifergebnis in die Mitgliederbefragung

Die Gewerkschaft GÖD (Gewerkschaft öffentlicher Dienst und Dienstleistungen) im Saarland und der Landesverband Verkehrsgewerbe Saarland (LVS) erzielen nach zähen Verhandlungen am Abend eine Tarifeinigung  für die Beschäftigten im privaten Omnibusgewerbe für das Saarland. Das Tarifergebnis sieht eine Lohn- und Gehaltssteigerung sowie der  Ausbildungsvergütungen von 6,5 % vor und eine Einmalzahlung von 300,- EUR und für die Auszubildenden in Höhe von 80,- EUR. Das Einstiegsmonatsgehalt wurde um 141,38 EUR auf 1478,32 EUR angehoben.

 

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Gewerkschaft GÖD fordert für die Beschäftigten der privaten Omnibusbetriebe im Saarland 6,5% Entgelterhöhung und die Reduzierung der Wochenarbeitszeit für Kraftfahrer in Omnibusbetrieben von 42 auf 40 Stunden. Tarifverhandlungen werden am Mittwoch 12.03.13 fortgesetzt

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Tarifkompromiss für Landesbeschäftigte (TV-L)

Die Beschäftigten der Länder erhalten nach dem Tarifkompromiss zum TV-L vom 9. März 2013 eine Entgelterhöhung von 5,6 % in zwei Schritten in diesem und im kommenden Jahr.

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Warnstreik im öffentlichen Dienst des Saarlandes (Landesbeschäftigte) 

GÖD Mitglieder folgen dem Aufruf der saarländischen Gewerkschaften im öffentlichen Dienst

Bsirske-Fontaine Warnstreik 2013 Saarbrücken klein
Ver.di Bundesvorsitzender Frank Bsirkse mit GÖD-Regionalverbandsvorsitzenden Herbert Fontaine
GÖD Verdi dbb klein 2
Warnstreikteilnehmer von Ver.di, GÖD und dbb

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Zweite Verhandlungsrunde für die Beschäftigten der Länder ohne Arbeitgeberangebot !!

In der zweiten Verhandlungsrunde am 14. Februar 2013 wurde eine weitere Chance vertan, durch Vorlage eines realistischen Verhandlungsangebotes der Arbeitgeber zügig zu einem angemessenen Tarifergebnis zu kommen.

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Auftakt zur Tarifrunde 2013

Leistungsfähigkeit der Länder erhalten

In der ersten Verhandlungsrunde wurde eine Chance vertan, durch Vorlage eines realistischen Verhandlungsangebotes der Arbeitgeber zügig zu einem angemessenen Tarifergebnis zu kommen. Neben Strukturverbesserungen ist eine angemessene Einkommenserhöhung nötig, um Anschluss an die allgemeine Einkommensentwicklung und Anschluss der Länder an den öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen zu halten.

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Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GÖD) weist mit deutlicher Kritik das Vorhaben des Arbeitsministers NRW zurück.

Es müssen mehrere repräsentative Tarifverträge zum TVG-NRW anerkannt werden.

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Ihr Plus an Vorsorge - GÖD gestaltet Freizeitunfallversicherung seiner Mitglieder neu

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Airportmitarbeiter machen Druck auf Brüssel – EU-Konzept scheitert!

Am 05.11.12 haben etwa 3.000 Kollegen aus mehr als zehn europäischen Airports vor dem Europäischen Parlament gegen die weitere Liberalisierung der Bodenverkehrsdienste demonstriert. Diese gewerkschaftsübergreifende Veranstaltung zeigte in beeindruckender Weise, dass die betroffenen Kolleginnen und Kollegen die Nase voll haben von den völlig realitätsfremden Plänen eines EU-Kommissars Siim Kallas. Die Beschäftigten der Airports sagten deutlich „NEIN“ zu Sozialdumping sowie zu weiteren Verschlechterungen bei den Arbeitsbedingungen, der Arbeitsqualität und anderem mehr, die im Falle eines positiven Votums der Kommission zu erwarten gewesen wären. Die Kolleginnen und Kollegen wurden auch durch Abgeordnete wie Knut Fleckenstein, Jutta Steinruck und Ismail Ertug von den Sozialdemokraten sowie Thomas Mann und Georges Bach von den Christdemokraten durch Ihre Reden vor Ort unterstützt. Unter der Federführung des GÖD Bundesfachverbandes Flughäfen Deutschland, zeigten der Landesfachverband Hessen und Bayern „Flagge“ in Brüssel.

Gruppe-01

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Schlagzeilen

Kein Zugang von Kündigungsschreiben am Sonntag

Wirft ein Arbeitgeber ein Kündigungsschreiben an einem Sonntag in den Briefkasten des Arbeitnehmers ein, geht dies grds. nicht mehr am selben Tag zu. Da Arbeitnehmer ihre Briefkästen sonntags nicht überprüfen müssen, kann nicht mit einer Kenntnisnahme des Schreibens gerechnet werden. Dies gilt auch, wenn die Probezeit an einem Sonntag abläuft.

Der Sachverhalt:

Die beklagte Arbeitgeberin kündigte der Klägerin nach § 622 Abs. 3 BGB mit einer Frist von zwei Wochen. Die Parteien hatten eine Probezeit vereinbart. Das Kündigungsschreiben legte die Beklagte am letzten Tag der Probezeit in den Hausbriefkasten der Klägerin ein. Dieser Tag war ein Sonntag. Die Klägerin leerte ihren Briefkasten erst in den Folgetagen.

Mit ihrer Klage machte die Klägerin geltend, das Arbeitsverhältnis sei erst zu einem späteren Zeitpunkt, nämlich mit Ablauf einer vierwöchigen Kündigungsfrist beendet worden. Die Beklagte habe ihr nicht mehr innerhalb der Probezeit gekündigt. Die Klage hatte vor dem Arbeitsgericht und dem LAG Erfolg.

Die Gründe:

Das Arbeitsverhältnis wurde unter Einhaltung der längeren Kündigungsfrist erst außerhalb der Probezeit beendet. Die Kündigung ging der Klägerin frühestens am folgenden Werktag zu den üblichen Postleerungszeiten und damit nach Ablauf der Probezeit zu.

Ein Kündigungsschreiben muss dem Arbeitnehmer zugehen. Dies setzt voraus, dass unter gewöhnlichen Umständen mit der Kenntnisnahme des Schreibens zu rechnen ist. Arbeitnehmer sind jedoch nicht verpflichtet, ihre Briefkästen an Sonntagen zu überprüfen. Dies gilt selbst dann, wenn die Probezeit an einem Sonntag endet und bekannt ist, dass der Arbeitgeber auch sonntags arbeitet.

LAG Schleswig-Holstein 13.10.2015 - 2 Sa 149/15