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Auf die Lehrer kommt es an – Gute Pädagogik verlangt Anerkennung

VkdL: Nullrunden bei Beamtenbesoldung sind Motivationskiller !

Essen, 15. Mai 2013. – Der neuseeländische Bildungsforscher John Hattie hat mit seinen Studienergebnissen den Finger in die Wunde gelegt: Nicht Schulstrukturen und Rahmenbedingungen, ständig neue Reformen und zusätzliche Verwaltungsaufgaben sorgen für Lernerfolge. Es kommt auf den Lehrer an, auf seinen Unterricht, der von der ersten bis zur letzten Minute gut geplant sein muss. Die Lehrkraft trägt den Hauptanteil der Verantwortung für die schulische Entwicklung einer Klasse.

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Gewerkschaft GÖD kritisiert in Brüssel die fehlende altersgerechte Arbeitsgestaltung und die Sensibilität für erschwerte Arbeitsbedingungen im Alter und fehlenden leidengerechten Arbeitsplätzen und macht dies am Beispiel der Fluggastkontrolle fest

„Folgt man den Empfehlungen der Europäischen Kommission, dann gibt es zukünftig weder Vorruhestand noch Altersteilzeit, sondern nur Arbeiten bis 67 und vielleicht auch noch länger“, sagt Nico Caló, CGB/GÖD Berichterstatter in Brüssel, nach der CESI Veranstaltung am 24.04.2013 in Brüssel.
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EU-Parlament stimmt für Zwangsliberalisierung

Europäisches Parlament ebnet den Weg für weitere Marktöffnung der Bodenverkehrsdienste

Jetzt wird es richtig ernst! Die Beschäftigte an den europäischen Flughäfen müssen sich einmal mehr Sorgen um Ihre Arbeitsplätze machen. Der, auch aufgrund der Aktionen der Gewerkschaften im Jahr 2012, abgeänderte Vorschlag zur weiteren Marktöffnung im Bodenverkehrsdienst (BVD) wurde mit 455 Stimmen angenommen, bei 239 Gegenstimmen und 18 Enthaltungen.

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Aufruf des CGB zum 1. Mai 2013:  Gewerkschaftsrecht ist Menschenrecht 

Der 1. Mai ist der Tag der Arbeit, der Tag der Gewerkschaften und der Tag der Gewerkschaftsbewegung selbst. Selten waren die Zeiten, in denen wir leben, so unsicher wie heute. Auch wenn wir, zumindest in Deutschland, die Auswirkungen der Finanzkrisen in den europäischen Ländern bisher privat kaum bemerken, so spüren wir doch, dass sich unsere Arbeitswelt verändert und weiter entwickelt.

Mai 2013Der Druck der Wirtschaftskrisen lässt uns ahnen, dass die Veränderungen und Entwicklungen nicht unbedingt zum Vorteil der Beschäftigten sein müssen. Es wird vielmehr immer deutlicher, dass die Sanierung der Volkswirtswirtschaften zu Lasten der Beschäftigten geschehen soll. Dabei geht es nicht nur um die Arbeitsbedingungen der Menschen, sondern um alle Lebensumstände bis hin zu Spareinlagen und Altersvorsorge.

Es kann aber nicht sein, dass wir, die Beschäftigten, allein die Rechnung begleichen, die uns verfehlte Politik und offensichtliche Misswirtschaft präsentiert haben und die eigentlichen Verantwortlichen so weiter machen, als wäre nichts passiert.

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Vorstandswahl am 15. ordentlichen Bundeskongress der GÖD

Gf BuVo März 2013 kleinDie Delegierten der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GÖD) haben am 26. und 27. März 2013 beim 15. ordentlichen Bundeskongress in Kirkel (Saarland) die Berichte des Bundesvorstandes entgegengenommen, eine Reihe von Anträgen zur Tarif- Gewerkschafts- und Beschäftigungspolitik verabschiedet und einen neuen geschäftsführenden Bundesvorstand gewählt. 

Der amtierende Bundesvorsitzende Raymund Kandler (54) wurde nach vier Jahren seiner Amtszeit erneut als Bundesvorsitzender bestätigt.

Stellvertretende Bundesvorsitzende sind der Vorsitzende des Bundesfachverbandes Bundeswehr Jörg Stadler (54) aus Oldenburg, der stellvertretende Vorsitzende des Bundesfachverbandes Flughäfen Manfred März (62) aus Friedrichsdorf. Als Schriftführer wurde Stephan Brockmann (51) aus Eppertshausen und als Schatzmeister Uwe Erlach (48) aus Wülfrath gewählt.

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Nico Caló, GÖD Regionalgeschäftsführer Südwest in Brüssel zum CESI- Vizepräsident der Kommission für Beschäftigung und Soziales gewählt.

CESI Calo Geada Seoane Hasse klein

v.l.n.r.: Nico Calo, Geada Seoane, Sieglinde Hasse

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Privates Omnibusgewerbe Saarland 

Gewerkschaft GÖD muss Tarifverhandlungen mit dem Arbeitgeber LVS nach Mitgliedervotum wieder aufnehmen. 75% der GÖD Mitglieder im privaten Omnibusgewerbe des Saarlandes lehnen Tarifergebnis mit dem LVS vom 12.03.2013 ab.

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Schreiben des GÖD Regionalverband Südwest, GÖD Landesfachgruppe Flughäfen Hessen und CGB Landesverband Hessen an den Bundesinnenminister Dr. Friedrich zur „Arbeitssituation und Arbeitsbelastung der Luftsicherheitsassistenten und Luftsicherheitsassistentinnen / Verantwortungs- und Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums des Inneren“

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Bundesarbeitsgericht: Leiharbeitnehmer zählen im Entleiherbetrieb

Leiharbeitnehmer sind bei den Schwellenwerten des § 9 BetrVerfG zur Feststellung der maßgeblichen Anzahl der Arbeitnehmer für die Größe des Betriebsrates grundsätzlich zu berücksichtigen.

Das hat das Bundesarbeitsgericht mit Beschluss vom 13. März 2013 - 7 ABR 69/11 festgestellt

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Schlagzeilen

Kein Zugang von Kündigungsschreiben am Sonntag

Wirft ein Arbeitgeber ein Kündigungsschreiben an einem Sonntag in den Briefkasten des Arbeitnehmers ein, geht dies grds. nicht mehr am selben Tag zu. Da Arbeitnehmer ihre Briefkästen sonntags nicht überprüfen müssen, kann nicht mit einer Kenntnisnahme des Schreibens gerechnet werden. Dies gilt auch, wenn die Probezeit an einem Sonntag abläuft.

Der Sachverhalt:

Die beklagte Arbeitgeberin kündigte der Klägerin nach § 622 Abs. 3 BGB mit einer Frist von zwei Wochen. Die Parteien hatten eine Probezeit vereinbart. Das Kündigungsschreiben legte die Beklagte am letzten Tag der Probezeit in den Hausbriefkasten der Klägerin ein. Dieser Tag war ein Sonntag. Die Klägerin leerte ihren Briefkasten erst in den Folgetagen.

Mit ihrer Klage machte die Klägerin geltend, das Arbeitsverhältnis sei erst zu einem späteren Zeitpunkt, nämlich mit Ablauf einer vierwöchigen Kündigungsfrist beendet worden. Die Beklagte habe ihr nicht mehr innerhalb der Probezeit gekündigt. Die Klage hatte vor dem Arbeitsgericht und dem LAG Erfolg.

Die Gründe:

Das Arbeitsverhältnis wurde unter Einhaltung der längeren Kündigungsfrist erst außerhalb der Probezeit beendet. Die Kündigung ging der Klägerin frühestens am folgenden Werktag zu den üblichen Postleerungszeiten und damit nach Ablauf der Probezeit zu.

Ein Kündigungsschreiben muss dem Arbeitnehmer zugehen. Dies setzt voraus, dass unter gewöhnlichen Umständen mit der Kenntnisnahme des Schreibens zu rechnen ist. Arbeitnehmer sind jedoch nicht verpflichtet, ihre Briefkästen an Sonntagen zu überprüfen. Dies gilt selbst dann, wenn die Probezeit an einem Sonntag endet und bekannt ist, dass der Arbeitgeber auch sonntags arbeitet.

LAG Schleswig-Holstein 13.10.2015 - 2 Sa 149/15